Entscheidend ist,
was oben drauf kommt

Was man frühstückt, ist reine Geschmacksache. Traditionell gebackene Brote und Brötchen schmecken oft besonders reichhaltig. Wenn man dann noch das Richtige draufstreicht oder legt, sind sie gleich noch mal so gut für die Gesundheit.
Brotaufstriche und Gesundheit
Dass Margarine gesünder ist als Butter, ist nicht erwiesen.

Wer schon mal auf einem guten Brot herumgekaut hat, erinnert sich vielleicht, wie gut man einzelne Zutaten herausschmecken kann. Ein rustikal gewürztes Roggenbrot, ein saftiges Landbrot mit Sonnenblumenkernen oder ein kerniges Kornkattenbrot aus eigenem Sauerteig haben einen tollen Eigengeschmack. Mit Butter, Margarine oder Fruchtaufstrich sind sie ein zusätzlicher Genuss.

Und das Beste: Wenn man auf gute Qualität achtet und sein Brot in Maßen belegt, kann man dabei etwas für seine Gesundheit tun.

Margarine oder Butter?

Butter besteht zwar in der Regel zu 82 % aus Fett. Sie enthält aber auch die lebenswichtigen, fettlöslichen Vitamine A und K. Während Vitamin A sich positiv auf Wachstum, Funktion und Aufbau von Haut, Schleimhäuten, Blutkörperchen, den Stoffwechsel und die Augen auswirkt, ist Vitamin K wichtig für die Blutgerinnung – zum Beispiel bei Verletzungen.

Oft hört man ja, Margarine sei gesünder als Butter. Allerdings hat das noch keine ernährungswissenschaftliche Studie bewiesen. Margarine hat fast den gleichen Fettgehalt. Und tatsächlich ist die Zusammensetzung der Fettsäuren bei Margarine ungünstiger: Die gesättigten Fettsäuren in vielen Margarinesorten erhöhen das Herzinfarktrisiko. Besser sind da ungesättigte Fettsäuren: Pflanzenmargarine zum Beispiel enthält mindestens 97 % Fette pflanzlichen Ursprungs.

Fruchtig, lecker und viele Vitamine

Ein guter Fruchtaufstrich bringt Vitamine aufs Brot. Schließlich stecken in den sonnengereiften Früchten so einige drin. Außerdem enthalten Fruchtaufstriche kaum Fett. Nur auf eins sollte man achten: Je weniger Zucker, künstliche Konservierungsstoffe oder Zusatzstoffe, desto besser.

Der richtige Aufstrich bringt Vitamine aufs Brot.“

Wer selbst kochen möchte, und das möglichst zuckerfrei, sollte statt Gelierzucker 1:1 (1.000 g Zucker auf 1.000 g Obst) Gelierzucker 1:2 oder Gelierzucker 1:3 nehmen. Oder gleich zu Zuckerersatz greifen.

Marmelade, Konfitüre oder Gelee – was ist da eigentlich der Unterschied?

Nicht alles, was man so Marmelade nennt, ist auch welche. Nach der Konfitürenverordnung dürfen nur Fruchtaufstriche aus Zitrusfrüchten „Marmelade“ heißen. Konfitüre muss danach keine Fruchtstücke enthalten. Und Gelee wird aus reinem Fruchtsaft oder -gemisch und Zucker hergestellt. Alle drei haben aber eins gemeinsam: Meist sind sie ganz schön lecker.